Heute bin ich…
Unfokussiert. Und ich sehe mich schon in meinem Sessel sitzen, heute Abend, wenn der Tag nochmal vor meinem inneren Auge vorbeizieht. Unzufrieden schaue ich zu, wie ich hier etwas erledige, aufspringe, um an anderer Stelle Dinge aufzuschreiben, um sie später zu erledigen, und die ich schon wieder vergessen habe; Wie Gesichter von Menschen aufblitzen, denen ich begegnet bin, und ich doch gar nicht wirklich gesehen habe. So möchte ich nicht durch den Tag gehen. Fokus – im Sinne von Konzentration und Fleiß – kann ich nicht machen. Darauf kommt es mir auch nicht an. Fokus als Kon-Zentration, als Ausrichtung auf die Mitte ist aber eine Haltung, die ich üben will. Und dann hoffe ich, dass sich von der Mitte, von der großen ausstrahlenden Liebe aus alles sortiert. Von der Mitte aus will ich denken und schauen, was wirklich gemacht werden muss. Von der Liebe herkommend will ich den Menschen begegnen und sie wirklich sehen.