Ein älterer Text, aber immer noch einer meiner Lieblinge
Tage, an denen ich denke, die Welt geht unter,
sind sehr dunkle Tage. Da regnet es in meinen Kopf und mein Herz steht unter Wasser und ich bekomme kalte Füße. Da bleibe ich am liebsten im Haus, um ein Dach über dem Kopf zu haben, ein kleines bisschen Schutz, und trotzdem sind meine Gedanken ein einziger Platzregen.
Tage, an denen ich denke, die Welt geht unter,
sollten doch ganz anders sein. Da will ich sie mir ein letztes Mal anschauen, diese Welt. Da will ich große Augen bekommen für winzige Schmetterlinge von riesiger Schönheit, für glitzernde Morgenhalme von glänzender Frische, für zeitloses Blau mit weißen Tupfern und für hüpfendes, stolzierendes und unbefangenes Leben.
Das nächste Mal, wenn die Welt untergeht, gehe ich spazieren.