Wie schön wird es sein, wieder mit der Sonne zu spielen und mich von ihr kitzeln zu lassen. Wie schön wird es sein, mich in inniger Umarmung mit den Bäumen wiederzufinden und dem Gras durch die Haare zu strubbeln.
Wie schön wird es sein, einen Platz gefunden zu haben, den ich neu erfinde – oder er mich?
Wie schön wird es sein, die Zeit immer wieder ein Stückchen auszubreiten wie eine Picknickdecke, um auf ihr den Worten beim Schweben und Fliegen, den Tönen beim Tanzen und Wiegen zuzuschauen.
Wie schön wird es sein, mich zu umarmen und allen Krempel, der sich abgelagert hat, alles Chaos und alle übermäßig sortierte Ordnung. Und in dieser Umarmung anzukommen und zu verweilen.
Wie schön wird es sein zu pflanzen und endlich, endlich auch eine Knospe zu sehen und sie zu beobachten bis zur vollen Blüte. Eine Blume, wie die Welt sie noch nicht gesehen hat!
Wie schön wird es sein, meinen eigenen Traum zu bauen aus kleinen, zarten, großen, bunten Bauklötzen. Nach dem Bauplan meiner eigenen Fantasie.
Wie schön wird es sein, wieder im Getümmel der Tanzfläche zu sein, mit meinen ganz eigenen Moves, aber voller Freude, wenn ein gemeinsamer Tanz aus dem Boden wächst.
Wie schön wird es sein, wenn sich der Nebel lichtet, die Konturen sichtbar werden und ich sehe, warum ich bin, wo ich bin.