Heute bin ich…
Etwas aus dem Takt. Die letzten Tage waren wild und völlig aus dem Rhythmus. In so vielen Begegnungen musste Taktgefühl bewiesen werden. Gleichzeitig hatte kein Tag denselben Rhythmus. Das braucht wahrscheinlich auch dieser ein paar Tage, bis die Uhren regelmäßig ticken und meine Füße wieder ihre Tanzschritte gefunden haben. Es ist gut, dass die einzelnen Noten und Töne jeweils ihren eigenen Wert, ihre eigene Länge haben. Bis sie wieder ihren angestammten Platz einnehmen und sich so etwas wie Alltag einstellt, nehme ich mir die Zeit und tanze aus der Reihe, klettere auf die Notenlinien, balanciere und bewundere die Aussicht. Denn Musik lässt sich nicht erzwingen. Musik lässt sich nur spielen. Und aus dem Spiel entwickelt sich ein Takt, der meinem Leben wieder Rhythmus gibt.
Es geht um das Spielen in der Welt.