Jetzt sind wir am Ende dieser Reihe angekommen. Es gibt natürlich auch noch andere Themen, die erwähnenswert wären, doch für den Anfang beschränke ich mich auf die bisherigen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir ein kleines Feedback gebt – Was hat euch angesprochen? Welche Erfahrungen habt ihr mit den Blüten und den Dornen der Landeskirche? Wo stimmt ihr mir gar nicht zu? Wie fandet ihr das Format im Allgemeinen?
Ich wünsche mir nicht nur für diese Themen, sondern generell für unsere Kirche, aber auch andere Bereiche unseres Lebens, dass wir mit diesem Blick durch das Leben gehen – dass wir sehen, was schon da ist, worauf wir aufbauen können, wo etwas versteckt ist, was wir freilegen können. Das können wir Schritt für Schritt lernen und üben.
Als einen Schritt habe ich ein paar kleine Impulse und Aufgaben für euch, über die ihr nachdenken könnt, oder mit denen ihr die Themen allgemein weiterverfolgen könnt.
- Die Suche: Wie geht es dir in deiner Gemeinde? Gibt es dort Raum für Fragen und Zweifel? Wirst du in deinen Fragen begleitet oder merkst du vielleicht auch, dass du dafür begabt bist, andere auf ihrem Glaubensweg zu begleiten? Gibt es schon Veranstaltungen oder Gruppen, die gemeinsam auf dem Weg sind?
- Der Halt: Mit welchen Teilen der Liturgie hast du die größten Probleme? Nimm dir das (oder das Vater unser oder das Glaubensbekenntnis oder …) doch mal her und formuliere für dich um, was du darunter verstehst. Schreibe auf, mit was du sie füllen willst.
- Das Megaphon: Wie stehst du zu dem Thema „Kirche und Gesellschaft“? Wie denkst du über andere Gemeinden? Wo kannst du vor Ort für die Einheit der Christen (nicht nur deiner eigenen bestimmten Gemeinde, sondern auch über Gemeindegrenzen hinweg) einstehen?
- Der Weg: Gibt es Menschen in der Vergangenheit oder Ereignisse, über die du mehr wissen willst? Vielleicht hast du ja mal am Wochenende Zeit, dir ein gutes Buch zur Hand zu nehmen und nicht einfach nur zu schmökern, sondern beim Lesen auch wahrzunehmen, was wir für heute daraus lernen können?
Ich bin gespannt, wie es mit diesen Themen weitergeht. Danke, dass ich in den letzten Wochen ein bisschen „mit-nachgedacht“ habt! Vielleicht hat es euch ja geholfen, um in euren Gemeinden die „Blüten“ wieder besser zu erkennen sie mehr zu lieben.
Die Bilder sind übrigens nicht von mir, sondern von Pixabay;)