Das Megaphon

Über unsere Stimme in der Gesellschaft

„Die Kirche interessiert doch keinen mehr.“ – Ist das so? Für das haben Leute wie z.B. Heinrich Bedford-Strohm noch eine ganz schön laute Stimme in der Gesellschaft.

Die Blüte

Wir sind immer noch viele Christen in Deutschland und viele davon auch in unserer Landeskirche. Ja, wir werden kleiner, aber wir sind deutlich größer als mancher Verein. Wir sind EINE große Gemeinschaft. Und solange wir uns als solche verstehen, haben wir auch eine starke Stimme in der Gesellschaft. Wofür wollen wir sie einsetzen? Wir können eine andere Perspektive geben – Hoffnung statt Angst, Liebe und Zuwendung statt Hass, Wahrheit statt Lügen und Verzerrung, Jesus statt falsche Idole, …
Auch wenn viele Menschen nur noch auf dem Papier der Kirche angehören, so ist doch die Meinung der Kirche oder erwünscht – und wenn nur deshalb, damit man sich darüber aufregen kann – oft aber auch durchaus anerkannt.

Die Dornen

Oft sind wir uns uneins. Oft sind in dieser großen Gemeinschaft Streitigkeiten über kleine, nebensächliche Dinge so stark und laut, dass wir es kaum schaffen, uns Zeit für die wichtigen, großen Dinge zu nehmen, in denen wir uns doch eigentlich einig sind. Einigkeit muss erbetet und gelernt werden.

„Bemüht euch darum, die Einheit zu bewahren, die sein Geist euch geschenkt hat. Der Friede ist das Band, das dabei alles zusammenhält. Ihr seid ein Leib und ein Geist lebt in euch. So ist es ja auch eine Hoffnung, zu der Gott euch berufen hat. Es gibt nur einen Herrn, einen Glauben  und eine Taufe. Und ebenso nur einen Gott, den Vater von allem. Er steht über allem, wirkt durch alles und erfüllt alles.“

Epheser 4,3-6

Mein Traum

Ich träume von einer Kirche, die wieder lernt, in Liebe einander zu begegnen, die aufeinander zugeht, um gemeinsam die Kraft zu haben, nach draußen zu gehen. Nicht, dass wir Meinungsunterschiede komplett wegwischen, sondern uns aus den Geflechten der kleinkarierten Diskussionen lösen. – Ich träume davon, dass wir uns auf den festen Grund, auf das gemeinsame Fundament stellen: auf Jesus. Von diesem festen Grund aus dürfen und können wir die Kraft und den Mut haben, unsere Stimme zu erheben. Für die Armen. Für die Schwachen. Für die Benachteiligten. Für die, die nicht gehört werden. Gegen Hass. Gegen Gewalt. Gegen Ungerechtigkeit. Damit Gott neu gehört wird in unserem Land, in unserer Welt. Wir müssen uns nicht wegducken in der Meinung, dass man uns eh nicht zuhört. Wir dürfen nicht verstummen. Und wenn wir laut werden, werden wir merken, dass man uns durchaus Beachtung schenkt.

Lasst uns GEMEINSAM unsere Stimme erheben in Einigkeit und mit Mut.

Schaffen wir das?

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